Landesausstellung 2027 – Mehr als ein Volksfest

Zwischenbilanz für die Idee und Lösungsskizze „Impuls Landesaussstellung 2027 in der Mitte Aargau – zur Entwicklung der Schweiz“

Die Idee, die Landesausstellung 2027 im Zentrum des Aargau mit der Entwicklung von 300-600 ha neuen Lebensraumes zu verbinden, hat Interesse verschiedenster Interessengruppen ausgelöst. Das Argument, dass so die Wachstumsvorgaben des kantonalen Entwicklungsplanes von Grossrat und Regierungsrat auf sinnvollere und kostengünstigere Art überzeugt.
(siehe / Link „Lösungsskizze mit Werkstattberichten“)

Der Einbezug der ganzen Schweiz zum Fokus „Aargau Mitte“ als ergänzende geographische und themenzentrierte Aktionsorte und die Dauer der Landesausssstellung während eines ganzen Jahres, ermöglicht den Einbezug aller Interessierten – Tourismus, Gewerbe, Kunst etc.

Dieses Konzept bietet Wirkung in und für die ganze Schweiz, insbesondere mit Ausstrahlung in die Nachbarländer, die EU und auch global. Damit wird auch die uns vom Bundespräsidenten mitgeteilte Anforderung des Bundesrates, dass nicht nur lokale Vorteile bei einer Landesausstellung entstehen sollen, erfüllt.

Am 27. September 2016 besteht die Möglichkeit, dass künftige Akteure sich mit Mitgliedern unserer Arbeitsgruppe zum Austausch und weiterer Ideenentwicklung im Raum Lenzburg treffen können. Weitere Informationen dazu und Anmeldung via e-Mail.

Wachstum Aargau: Bau, Verkehr und Umwelt

Der Regierungsrat des Kantons Aargau rechnet mit einem Bevölkerungswachstum von 180‘000 Einwohnern bis ins Jahr 2040.

Der Kanton tut alles, was in seiner Macht steht, um das Ziel von rund 840‘000 Aargauerinnen und Aargauer zu erreichen: Günstige Steuern, Standortmarketing und Imagepflege. Für die eigentliche Umsetzung in der Landschaft ist das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (früher Baudepartement) zuständig. Im Departement vereint sind die Raumplanung (Raumentwicklung), der Hoch- und Tiefbau (Strassenbau), der Hochwasserschutz, der Naturschutz und der Wald. Die Reihenfolge der Begriffe im Namen „Bau, Verkehr und Umwelt“ ist nicht alphabethisch gewählt, sondern entspricht faktisch der Gewichtung der angesprochenen Bereiche.

Das enorme Wachstum im Kanton Aargau bringt mehr und dichtere Siedlungen und viel mehr Verkehr. Die Landschaft in den Tälern wird immer mehr zur austauschbaren und unwirtlichen Agglomeration. Der Verkehr, der heute schon nicht mehr überall vernünftig zu bewältigen ist, wird weiter zunehmen und neue Verkehrsträger erfordern. Bei diesem Wachstum genügen ein paar schöne Bilder, die Anpreisungen des Tourismus Aargau, ein Jurapark Aargau, ein paar Auen und Naturprogramme nicht, um die noch offenen Aargauer Landschaft so zu erhalten und zu entwickeln, wie es für den 840‘000-er Aargau angemessen ist. Das „Raumkonzept Aargau“ im kantonalen Richtplan weist als Gegenpool zu Wachstum und Verkehr definierte „Kernräume Landschaftsentwicklung“ aus. Der Kantonale Richtplan ist für Behörden verbindlich. Leider geht diese Auflage der planerischen Zukunft des Aargaus im Alltag immer wieder vergessen. Weder der Kanton, noch die Regionalplanungsgruppen, Gemeinden und andere  öffentliche Institutionen nehmen ihre verbindliche Aufgabe gemäss Richtplan wahr. Man muss annehmen, dass die Akteure den Kantonalen Richtplan nicht kennen oder in Teilen bewusst ignorieren.

Wachstum bringt zwangsläufig und für Jedermann sichtbar mehr Gebäude, mehr Verkehr und weniger Landschaft. Das Wachstum schafft den Leidensdruck und die Sachzwänge, die weitere Bauten erzwingen. Die Finanzierung, die technische Machbarkeit, Planungsorgien und die Umweltverträglichkeit werden nachgeliefert.

Für die Erarbeitung modellhafter und nachhaltiger Lösungen fehlen offensichtlich Zeit, Geld und politischer Wille.

Der Regierungsrat lehnt eine Mitwirkung an Landesausstellungsprojekt zur Zeit noch aus Kostengründen ab.

Die Notwendigkeit einer Landesausstellung

Die Notwendigkeit einer Landesausstellung

Gedanken zum Gastbeitrag von Historiker Georg Kreis in der NZZ vom 30. Juli 2016

Link zum Artikel:
http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/expo-27-die-notwendigkeit-keinerlandesausstellung-ld.108264

Der Historiker Georg Kreis sieht in seinem Gastkommentar in der NZZ vom 30. Juli 2016 keine Notwendigkeit für eine Landesausstellung 2027: Das Zeitalter der Entdeckungen ist seiner Meinung nach vorbei. Damit „ist es auch für kluge Köpfe schwierig, eine witzige Idee für eine neue Landesausstellung zu entwickeln“.

Damit ist für ihn klar, dass ausser dem Datum „kein akuter Bedarf vorliegt“. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Schweizerischen Landesausstellungen ist die geschichtliche Analyse nachvollziehbar. Aber: Die Herausforderungen der Schweiz liegen in der Gegenwart.
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Start neue Homepage

28. Juli 2016

 

Diese neue Homepage ist heute am Donnerstag, 28. Juli 2016 erstmals aufgeschaltet worden.

Im Menüpunkt „Landesausstellung Expo 2027“ sind alle aktuellen Inhalte unser Ideen- / Lösungsskizze für eine ‚Landesausstellung 2027 in der Mitte des Kantons Aargau‘ aufgeführt und werden stets aktualisiert.

Umfassende Informationen sollen helfen, unseren Ansatz für eine Landesausstellung, die Herausforderungen der Gegenwart aufnimmt und konkrete Lösungen vor Ort präsentiert, offen zu kommunizieren.

Alle Dokumente, Ideen- und Lösungsskizzen, Illustrationen, Medienmitteilungen, Werkstattberichte etc. finden Sie im Infocenter.

Die offizielle Inbetriebnahme, begleitet von schweizweitem Feuerwerk, findet am 1. August 2016 statt.

Eine gute Gelegenheit

Eine gute Gelegenheit

Aus Anlass der Landesausstellung Expo 2027 über Hypotheken und Probleme nachzudenken ist eine gute Gelegenheit, neue konzeptionelle Lösungen zu entdecken. Denn die im geltenden Richtplan vorgesehenen 200’000 weiteren Personen, die im Kanton Aargau künftig leben werden, sollen nicht zum Abbau von Lebensqualität führen.

Also warum nicht die Gelegenheit beim Schopf packen und gemeinsam neue Wege beschreiten?

Und trotzdem die gute Tradition des Landesausstellungsgedankens pflegen und der Zeit angepasst durchführen.

Auf dieser Homepage sind viele gute und interessante Informationen und konkret umsetzbare Ideenskizzen, die weiterverfolgt und weitergehend entwickelt werden können.

Wer macht mit?

Kompetenz Netzwerk Standortförderung

Kompetenz Netzwerk Standortförderung

Der Verein Attraktiver Standort Bözberg-West (ASB) ändert seinen Namen
in Verein Kompetenz Netzwerk Standortförderung (KNS) und weitet seinen Tätigkeitsbereich auf die ganze Schweiz aus.

Der mittlerweile seit neun Jahren im oberen Fricktal aktive Verein beschloss dies an seiner Generalversammlung am 15. Juni 2016 in Bözberg-West. Alle Aktivitäten in der Region Bözberg-West
mit den Gemeinden Bözen, Effingen, Elfingen, Hornussen, Zeihen (BEEHZ) und Umgebung werden als Interessengemeinschaft IG Attraktiver Standort BözbergWest weitergeführt. Read more